Skip to main content

Inline-Skates oder Rollschuhe

Rollschuhe – wer von älteren Menschen kann sich nicht daran erinnern? Metallplatten mit 4 im Rechteck angebrachten Rollen unten drunter, die mit Hilfe von Spannbacken und Riemen an die Füße geschnallt wurden. Vermutlich so ziemlich jedes Kind, welches vor 1980 geboren wurde, hatte solche Rollschuhe. Zumindest bis der Trend der Roller Skates und etwas später auch der Inline Skates aus Amerika nach Deutschland herüberschwappte, bei dem der Schuh fest mit dem Chassis verbunden ist. In diesem Artikel erklären wir, was Inline Skates sind, wie sie sich von Roller Skates unterscheiden und worauf beim Kauf zu achten ist.

Wie sind Inline Skates aufgebaut?

Der grundlegende Aufbau von Inline Skates sind 2 Schuhe, welche jeweils über knöchelhoch sind und auf ein Chassis montiert sind. Auf der Unterseite des Chassis sind mittig längs in einem Rahmen vier Rollen in einer Reihe montiert, wobei die vordere Rolle und die hintere Rolle etwas über den Schuh hinausstehen. Hinter dem hinteren Rad ist dann noch eine Bremse an den Rahmen montiert, deren Ende ein Gummiwürfel ist, mit welchem gebremst wird. Optisch erinnern die Inline Skates an Schlittschuhe, bloß mit Rollen anstelle von Kufen.

Die Unterschiede zu Roller Skates

Während bei Roller Skates die Rollen 2-spurig (also jeweils 2 nebeneinander an einer Achse) angebracht sind und vorne an der Spitze ein großer Gumminoppen als Bremse montiert ist, sind bei Inline Skatern die 4 Rollen hintereinander (1-spurig, 4 Achsen) montiert. Die Bremse befindet sich, meist in Form eines Gummiwürfels, an der Ferse.

Verschiedene Modelle

Es gibt eine große Vielfalt an verschiedenen Herstellern und vor allem Modellen. Diese verschiedenen Modelle heißen Speed-Skates, Hockey-Skates, Street- oder Agressive-Skates und Fitness- bzw. Freizeitskates.

Für Anfänger optimal geeignet sind die Fitness Skates, auch Freizeit-Skates, Fun-Skates oder Recreational Skates genannt. Die Skates sind als Allrounder abgestimmt und recht einfach zu fahren. Gerade diese Skates gibt es in vielen unterschiedlichen Modellen und Designs.

Die „Schuhe“ auf den Skates gibt es als sogenannte Softboots oder Hardboots. Während Softboots etwas bequemer zu tragen und besser belüftet sind, sollen Hardboots einen besseren Halt geben. Sie sind deutlich robuster und belastbarer. Welchen Schuh insbesondere Anfänger wählen ist Geschmackssache. Wichtig ist jedoch, einen hohen Schaft für einen guten Halt zu wählen.

- 74%Bestseller Nr. 1
K2 Herren Inline Skates F.I.T. 80 - Schwarz-Grau - EU: 43.5 (US: 10 - UK: 9) - 30A0003.1.1.100
69 Bewertungen
K2 Herren Inline Skates F.I.T. 80 - Schwarz-Grau - EU: 43.5 (US: 10 - UK: 9) - 30A0003.1.1.100
  • Original K2 Softboot sorgt für perfekte Passform und Komfort
  • Stability Plus Cuff - eine Kunststoffummantelung am Schaft, die für extra Stabilität sorgt -...
  • Die vibrationsdämpfende Tec Composite Schiene sorgt für mehr Sicherheit im Skate
- 7%Bestseller Nr. 2
HUDORA Kinder Inliner Mia - Gr. 33 - 36, schwarz/pink - Inline-Skates - 28136
118 Bewertungen
HUDORA Kinder Inliner Mia - Gr. 33 - 36, schwarz/pink - Inline-Skates - 28136
  • schnelle Laufeigenschaften und viel Komfort
  • ABEC 5 Kugellager und super leichte Rollen für maximalen Fahrspaß
  • kinderleichte Fixierung durch Anzieh-Hilfe und das Schnellschnürsystem mit Power Strap und Press...
- 36%Bestseller Nr. 3
K2 Herren Fitness Inline Skates F.I.T. 80 Pro - Schwarz - EU: 43.5 (US: 10 - UK: 9) - 30C0716.1.1.100
8 Bewertungen
K2 Herren Fitness Inline Skates F.I.T. 80 Pro - Schwarz - EU: 43.5 (US: 10 - UK: 9) - 30C0716.1.1.100
  • Original K2 Softboot sorgt für perfekte Passform und Komfort
  • Stability Plus Cuff - eine Kunststoffummantelung am Schaft, die für extra Stabilität sorgt
  • F.B.I. Schiene (Frame Base Interlocking) für eine extra starke Vibrationsdämpfung

Verschiedene Rollen

Rollen sind ein großes Thema für Inline-Skates, im Freizeitbereich aber eher zweitrangig. Profis hingegen unterscheiden einerseits nach der Rollengröße (je größer der Durchmesser, umso besser sind sie für lange Strecken geeignet, da sie die aufgebaute Geschwindigkeit besser halten) und andererseits nach dem sogenannten Rollen-Durometer. Dieser Wert steht für die Härte der Rollenfläche und es gilt: „je höher die Zahl, umso härter das Material“.

Für Anfänger gilt, dass kleine Rollen leichter zu fahren sind und einen besseren Halt geben, da sie eine niedrige Standhöhe haben. Je besser man fährt und je länger die Strecken werden, umso größer kann man letztlich die Rollen wählen.

Was die Härte der Rollen betrifft, muss man eigentlich nur wissen, dass weiche Rollen einen besseren Grip geben und besser kleine Stöße absorbieren. Härte Rollen eigenen sich für höhere Geschwindigkeiten und weisen einen lange Lebensdauer auf. Für Anfänger bieten sich eher weichere Rollen an.

Kugellager

Insbesondere Profis setzen auf teure, hochwertige Kugellager an den Rollen. Je genauer die Fertigung ist, umso weniger Reibung entsteht. Somit sind höhere Geschwindigkeiten und bessere Rolleigenschaften gegeben.

Verschluss-Systeme und Bremsen

Neben verschiedenen Verschluss-Systemen (Schnürung oder Schnallen), die sich hauptsächlich in der Bequemlichkeit unterscheiden, sind auch die Bremsen ein Kriterium. In der Regel lassen sich diese wahlweise auf dem linken oder rechten Skate montieren, was abhängig von der persönlichen Vorliebe beim Bremsen ist.

Worauf beim Kauf von Inline-Skates achten?

Während man Profi-Skates in der Regel im Fachgeschäft erwirbt, kann man gute Freizeit-Inliner auch im Internet bestellen. Unserer Meinung ist, hier auf bekannte und hochwertige Marken zu setzen, wie z.B. K2, Rollerblade, Tempish, Powerslide, Bont, Roces und anderen. Auch wenn wir uns dieser Wertung nicht anschließen wollen, hört man regelmäßig, dass K2 und Rollerblade die führenden Hersteller mit sehr guten Skates sind.

Wir empfehlen trotzdem, gleich mehrere Modelle verschiedener Hersteller in der eigenen Größe, sowie eine halbe Größe größer zu bestellen und anzuprobieren.
Tipp: 10-15 Minuten sollten es schon sein und bitte nur zu Hause anprobieren, falls sie zurückgeschickt werden müssen. Auf der Straße benutzte Skates werden ungerne zurück genommen und im schlimmsten Fall fordert der Händler Wertersatz.

Das Wichtigste beim Inline-Skater ist die Passform und der Sitz der Boots. Das Design hingegen ist völlig unwichtig, auch wenn man natürlich völlig cool aussehen möchte.
Im Klartext bedeutet das, dass sich die Zehen noch etwas bewegen lassen und nicht vorne anstoßen. Drückt der Schuh hingegen bereits beim Anprobieren, ist er ungeeignet. Spätestens bei längeren Ausfahrten wird der Schuh heftig drücken und schmerzen.

Gerade für Anfänger ist wichtig, dass der Schuh dem Fuß einen guten und stabilen Halt gibt. Häufig sind untrainierte Menschen auch in der Stabilität wackelig und knicken weg. Dieses „Fehlverhalten“ soll der Schuh so gut wie möglich ausgleichen.

Unsere Empfehlung zum Thema Preis

Es muss nicht gleich das teure Profi Modell oder das aktuellste Modell der laufenden Kollektion sein. Ein günstiges Vorjahresmodell tut es ebenso und Qualität und Fahreigenschaften sind sowieso nahezu identisch, wenn man zu einem Produkt eines Markenherstellers greift.

Zu den besonders günstigen Discounter Modellen können wir allerdings nicht unbedingt raten. Oft wird hier zu Lasten der Qualität und der Laufeigenschaften gespart und es werden einfache Kugellager und Rollen verbaut. Man muss bedenken, dass wirkliche Präzisionskugellager und hochwertige Rollen einfach einen gewissen Preis haben und Inline Skater für 30,- oder 40,- EUR sicherlich qualitativ nicht mit teuren Modellen mithalten können.

Fazit

Inline-Skates erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Mit Hilfe unseres Ratgebers wissen Sie nun, worauf Sie beim Kauf zu achten haben und können außerdem entsprechend Ihrem Kenntnisstand das richtige Modell auswählen. Übrigens: Gerade Anfänger sollten niemals ohne passende Schutzkleidung fahren.

 



Ähnliche Beiträge