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Bartpflege mit Bartöl

Das Tragen eines Bartes bringt mit sich große Freude, manchmal aber auch Probleme wie z.B.: trockene Haut, unangenehmes Jucken und damit Schuppen, sowie die manchmal unzähmbare Männermähne. Der Bart sorgt dafür, dass die Haut weniger UV-Licht absorbiert und entzieht ihr dadurch die bedeutenden Öle, welche der Bart benötigt, um gesund zu sein. Die Haut juckt, wird trocken und bildet Schuppen. Da auch der Bart jetzt keine gute Nährstoffquelle mehr hat, trocknet er ebenso aus, weshalb die Barthaare rau und kratzig werden. Deshalb ist die richtige Bartpflege sehr wichtig.

Das Heilmittel Bartöl

Jeder Bartträger kennt mindestens eine der genannten Schwierigkeiten, falls er keine glückliche Ausnahme ist. Hochwertiges Bartöl kann hier Hilfe leisten. Das Bartöl besteht aus Trägerölen, die auch als Basisöle bekannt sind. Normalerweise gehört dazu eine Kombination aus Jojoba, Mandel, Traubenkern, Arganie, Vitamin E, Hanf und anderen Komponenten. Diese Öle helfen dabei, den Bart und die Haut feucht zu halten. Oft enthalten sie auch ätherische Öle wie Teebaum, Pfefferminz oder Zeder. Obwohl diese Öle ihre eigenen vorteilhaften Eigenschaften haben, werden sie von meisten Bartträgern auch wegen ihrer einmaligen Düfte für die Bartpflege bevorzugt.

Die richtige Nutzung von Bartöl

Wenn der Bart juckt, dann reicht es nicht aus, einfach ein paar Tropfen Bartöl darauf zu schmieren. Es ist nämlich ein häufiger Irrtum, dass das Bartöl nur für den Bart genommen wird. Vielleicht hilft das etwas, es ist aber keine dauerhafte Lösung. Für die richtige Bartpflege sollte der Mann deshalb erst mit seiner Haut anfangen und dafür sorgen, dass die Hautporen sauber sind. Der Bart möchte gerne und häufig mit warmem Wasser gewaschen werden. Den Bart danach mit einem Handtuch trocknen, denn Öl und Wasser vermischen sich nicht. Nach dem Trocknen sollte der Bart etwas klamm sein und nicht knochentrocken. Nun können auf die Handfläche ein paar Tropfen Bartöl gegeben werden.

Die benötigte Ölmenge für die Bartpflege hängt von der Bartgröße ab. Schon mit 2 bis 3 Tropfen des Bartöls wird der Drei-Tage-Bart ausreichend gepflegt. Dagegen verlangt ein Vollbart schon die doppelte Menge, wobei es wichtig ist, dass auch die darunterliegende Haut mit Bartöl in Berührung kommt. Um es richtig aufzutragen, wird das Öl zuerst zwischen den Handflächen verrieben und in den Bart sanft einmassiert. Der Bart wird anschließend mit einem Kamm oder einer Bürste vorsichtig durchgekämmt, um eine bessere Verteilung des Öls zu ermöglichen. Das Bartöl gelangt dadurch an wirklich jedes Barthaar und sogar auf die Haut.



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