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Rasentrimmer - Vergleich & Ratgeber

Wenn der Rasen gemäht und der Mäher ordentlich verstaut ist, dann sind meist noch die Rasenkanten und Ecken zu schneiden, in welche der Rasenmäher naturgemäß nicht kommt. Auch wenn es immer noch Leute gibt, die diese Aufgabe schweißtreibend mit einer Rasenschere erledigen, so geht die Arbeit mit einem Rasentrimmer, auch Rasenkantenschneider genannt, deutlich flotter von der Hand. In diesem Artikel klären wir, was ein Rasentrimmer ist und worauf man beim Kauf achten sollte.

Vergleich Ratgeber

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Rasentrimmer-Ratgeber: So wählst Du das richtige Produkt

Wie ist ein Rasentrimmer aufgebaut?

Ein Rasentrimmer, auch Motorsense, Freischneider oder Rasenkantenschneider genannt, ist ein motorgetriebenes Gerät zum Mähen von Gras, Unkraut und kleinen Pflanzen.

Das Gerät ist so aufgebaut, dass an einem Sensenstiel am unteren Ende ein Schneidwerkzeug angebracht ist, welches, angetrieben durch einen Motor, schnell rotiert.

Über dem Schneidwerkzeug ist ein Schutz montiert (Fadenschutz oder Messerschutz), der vor Verletzungen schützen und aufgeschleuderte Steinchen abbremsen soll.

Der Motor kann unten, direkt über dem Schneidewerkzeug sitzen (meist bei schwächeren Geräten) oder oben, am Kopfende des Stiels. Dies dient bei schwereren, leistungsstärkeren Geräten meist dem Gewichtsausgleich, da die Motorsense dann besser zu führen ist. Benzinmotoren sitzen immer am oberen Ende des Stiels.

Darüber hinaus befinden sich am oberen Ende auch Halte- und Tragegriffe, sowie bei den besseren Geräten ein Schalter oder ein pistolenähnlicher Knopf für die Drehzahlsteuerung und meist auch ein An- und Aus-Schalter.

Als Schneidewerkzeug gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Geräte verfügen über einen Fadenkopf, aus dem Nylon-Fäden herausschauen, welche durch die hohe Geschwindigkeit der Rotation das Gras oder andere Pflanzen schneiden. Als Alternative gibt es auch Scheiben mit Kunststoffmessern.

Der Fadenkopf besteht immer aus einem Gehäuse, in dem sich eine Spule befindet, auf die der Faden (oder mehrere) aufgerollt sind. Durch die Fliehkraft der Rotation wird der Faden gespannt und schlägt die Pflanze ab.

Manche Geräte verfügen auch über Schneidwerkzeuge mit echten Messern. Häufig sind dies leistungsstärkere Geräte für den gewerblichen Bereich. Diese heißen dann Freischneider und der Schneidekopf lässt sich bei Bedarf gegen andere Modelle tauschen.

Welche Varianten eines Rasenkantenschneiders gibt es?

Man unterscheidet bei Rasentrimmern zwischen drei Motorvarianten. Es gibt Rasentrimmer mit Akku-Motor, mit Benzin-Motor und auch kabelgebundene Geräte, welche über eine 230 Volt Steckdose betrieben werden und allgemein Elektrorasentrimmer genannt werden.

Der Akku-Rasentrimmer ist für Privatleute mit kleineren Gärten geeignet. Aufgrund des Akkus hat man eine große Bewegungsfreiheit und kommt auch an entlegene Stellen im Garten. Der Nutzer eines solchen Akku-Rasentrimmers ist nicht an eine Stromversorgung und eventuelle Kabelverlängerungen gebunden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Variante mit Akku besonders leise ist.

Als Nachteil ist klar zu sagen, dass ein Rasenkantenschneider mit Akku-Motor selbst vollgeladen nur 20 Minuten bis 60 Minuten durchhält (abhängig von der Leistung). Zudem ist die Kraft des Motors deutlich geringer, als dies bei einem 230 Volt Motor oder einem Benzinmotor der Fall ist. Für größere Gärten empfiehlt sich daher die Anschaffung eines zweiten Akkus. Aufgrund der Akku-Technologie und dem nötigen Ladegerät ist die Anschaffung meist etwas teurer.

Der an ein Stromkabel gebundene Elektrorasentrimmer ist für eher kleine Gärten gedacht und meist ein besonders günstiges Modell. Er hat mehr Leistung als ein Akku-Trimmer und ist ausdauernder, da Akkus nicht geladen werden müssen. Zudem ist er deutlich leichter. Der Elektrorasentrimmer mit Kabel ist für Leute geeignet, die ausreichend Leistung und ein niedriges Gewicht benötigen. Auch diese Geräte sind noch sehr leise, obwohl der Fadenkopf meist schon schneller dreht und mehr Kraft hat, als beim Akku-Rasentrimmer.

Nachteilig wirkt sich vor allem aus, dass eine Außensteckdose nötig ist und das herumliegende Kabel eine potentielle Gefahrenquelle darstellt. Häufig ist das Kabel auch zu kurz und muss, mittel Kabeltrommel oder Verlängerungskabel ergänzt werden, um alle Stellen im Garten zu erreichen.

Dieser Rasentrimmer ist besonders günstig, da weder teure Akku-Technologie noch ein Benzin-Motor benötigt werden.

Der Benzin-Rasentrimmer, vom Fachmann Motorsense oder Freischneider genannt, ist, je nach Leistungsfähigkeit, für große Gärten und sogar gewerblicher Nutzung geeignet.

Bei den stärksten Geräten, den Freischneidern, kann man den Fadenkopf gegen Messer tauschen und auch dickeres Gehölz mähen. Diese Profigeräte sind in der Regel im hochpreisigen Segment angesiedelt und sollten regelmäßig gewartet werden.

Der Fadenkopf

Für einen Rasenkantenschneider wird praktisch immer ein Fadenkopf verwendet. Diesen gibt es mit unterschiedlichen Fadenstärken und generell gilt: je mehr Leistung das Gerät hat, umso dicker darf auch der Faden sein. Dünne Fäden werden dabei nur mit Gras fertig. Wer auch Unkraut, wie z.B. Löwenzahn, mähen möchte, sollte nicht auf das günstigste Gerät zurückgreifen.

Worauf ist beim Kauf eines Rasenkantenschneiders zu achten?

Wie bereits oben aufgeführt, gibt es unterschiedliche Antriebsvarianten und Leistungsstärken. Wählen Sie daher für Ihren Garten das richtige Gerät, indem Sie die tatsächlich regelmäßig anfallende Schnittmenge prüfen. In der Regel reicht ein Rasentrimmer mit Kabel zur Stromaufnahme oder die bequeme Alternative mit Akku.

Folgende Punkte beim Rasentrimmer sind wichtig:

Die Länge des Rasentrimmers sollte verstellbar sein. Große und kleine Personen sollten gleichermaßen in der Lage sein, aufrecht stehend in einer angenehmen Haltung mit dem Gerät zu arbeiten. Viele schwerere Geräte (meist Motorsensen und Freischneider) bieten zudem einen komfortablen Tragegurt, damit das Gewicht des Gerätes auf den Schultern verteilt wird und optimal ausbalanciert ist.

Auch die Griffe sollten verstellbar sein und das Gerät insgesamt gut in der Hand liegen. Langes Arbeiten muss ermüdungsfrei vonstattengehen.

Die Schalter und Bedienelemente sollten alle im Betrieb ohne großes Umgreifen erreichbar sein, um eine möglichst hohe Sicherheit zu bieten. Das Gerät sollte sich selbstständig ausschalten, wenn es sich von der Hand löst (das Prinzip einer Totmann-Sicherung).

Über dem Schneidwerkzeug sollte sich ein guter und ausreichend breiter Schutz befinden, der Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen schützt.

Markenqualität und Prüfsiegel

Kaufen Sie am besten einen Rasentrimmer eines Markenherstellers. Bosch, Makita, Einhell, Gardena, Stihl und andere Markenhersteller stehen in der Regel für Qualität und Sicherheit. Achten Sie beim Kauf dennoch auf Prüfsiegel wie TÜV oder GS (geprüfte Sicherheit).

Arbeitsschutz

Egal ob Sie sich für einen Rasentrimmer mit Akku-Motor entscheiden oder eine größere und leistungsstärkere Motorsense benötigen: Der richtige Arbeitsschutz bei diesen Geräten ist sehr wichtig.

Festes Schuhwerk ist immer Pflicht. Bei Freischneider oder Motorsense im Messerbetrieb sollte darüber hinaus eine Stahlkappe im Schuh (Sicherheitsschuh) vorhanden sein.

Schnittschutzhose und weiteres Sicherheitszubehör können nötig sein.

Eine Schutzbrille für die Augen ist wichtig. Es werden immer wieder lose Steinchen herumfliegen, die einen selbst oder andere verletzen können.

Aus diesem Grund haben sich die deutschen Berufsgenossenschaften dazu entschieden, eine Vorschrift zu erlassen, nach der sich niemand im Umkreis von 15 Metern um das arbeitende Gerät aufhalten darf.

Ein letzter Tipp: Achten Sie auf Tiere, wie zum Beispiel dem Igel, Frösche, Kröten oder Blindschleichen. Gerade wenn das Unterholz blickdicht ist, kann man schnell diese Tiere schrecklich verstümmeln oder töten.

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