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Plasmakugel – der schicke Retrotrend aus den Achtzigern

Plasma. Den Begriff kennt heutzutage vermutlich jeder. Vermutlich allerdings eher im Zusammenhang mit einem Plasmabildschirm, bzw. Plasma TV. Schließlich ist die Zeit der Plasma-Fernseher gerade erst vorbei und auch heute noch schwören einige Menschen auf diese Technologie.

Dabei kommt Plasma auch in Plasmalampen / Plasmakugeln zum Einsatz. Plasmalampen, bzw. Plasmakugeln, sind hingegen zeitlose Deko-Elemente, die eine tolle Atmosphäre im Wohnzimmer bieten können.

Was ist Plasma?

Leider muss an dieser Stelle eine kleine physikalische Erklärung erfolgen. Wikipedia sagt, dass Plasma ein Teilchengemisch auf atomar-molekularer Ebene ist, dessen Bestandteile teilweise geladene Komponenten, Ionen und Elektronen sind. Ein Plasma enthält somit freie Ladungsträger.

Wie funktioniert eine Plasmakugel?

Im Grunde funktioniert eine Plasmakugeln ähnlich wie ein Plasmafernseher. In der Kugel befindet sich ein Gemisch aus zwei Edelgasen, Argon und Neon. Außerdem Stickstoff. Nun wird innerhalb der Kugel eine Spannung erzeugt. Im Gasgemisch laden sich nun die Teilchen aufgrund der Spannung auf und beschleunigen sich. Innerhalb der Kugel sind diese Teilchen nun so schnell unterwegs, dass Reibung entsteht. Diese Reibung erzeugt das Leuchten. Im Fernsehen befinden sich zwischen zwei Glas kann man viele kleine Kammern in denen jeweils Leuchtstoffe in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau vorhanden sind. Diese Punkte können einzelne durch eine Entladung zum Leuchten angeregt werden, genau wie in der Plasmakugel.

In der Plasmakugel nun entlädt sich die Spannung von dem Transformator aus der Mitte zum Rand der Kugel hin. Fasst man die Kugel von außen an, so bündeln sich die Plasmastrahlen an der Stelle, wo man die Kugel berührt. Die Kugel reagiert direkt auf Berührung, was insbesondere im Dunkeln wunderschön aussieht.

Wer hat’s erfunden?

Eine typische Plasmakugel

Man kann es sich kaum vorstellen, aber die Plasmakugel, bzw. Plasmalampe, gibt es bereits seit 1892. Erfunden hat sie damals der Erfinder und Physiker Nicola Tesla. Allerdings führte er seine Erfindung nur einigen wenigen Menschen vor. Es dauerte bis 1969, bis die Plasmakugel der breiten Masse bekannt wurde. Genau in diesem Jahr wurde sie im naturwissenschaftlichen Museum Exploratorium in San Francisco ausgestellt.

In den achtziger Jahren schwappte die Welle der Plasmakugeln zu uns nach Deutschland herüber. Auch wenn die große Zeit dieser tollen Deko-Elemente bereits vorbei ist, so erlebt dieses technische Spielzeug gerade ein Revival.

Worauf ist bei einer Plasmakugel zu achten?

Grundsätzlich sind Plasmakugeln nicht gefährlich. Der Betrieb einer defekten Kugel (Riss oder Bruch) sollte jedoch nicht erfolgen. Achten Sie beim Kauf einer Plasmalampe auf das CE Zeichen. Verwenden Sie nur das Original Netzteil.

Wichtig: Elektrogeräte in der Nähe der Kugel können nicht nur gestört werden, sondern im schlimmsten Fall auch kaputt gehen. Vermeiden Sie auch mit Tal in der Nähe einer Plasmakugel. Dünnes Metall, wie zum Beispiel Aluminiumfolie oder eine Büroklammer können sich in weniger als 1 Sekunde so stark erhitzen, dass man sich verbrennt.

Fazit

Plasmakugeln sind schöne Deko-Objekte, die sich insbesondere in Kinder-und Jugendzimmern gutmachen. Sie sind das ideale Geschenk für jeden technikinteressierten Jungen.


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