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Überwachungskamera - Vergleich & Ratgeber

In den letzten Jahren ist die Zahl der Einbrüche enorm angestiegen. Allein von 2014 auf 2015 ist ein Anstieg von 9,9 % zu verzeichnen, was mehr als 176.000 Einbrüche bedeutet. Diese Zahlen sind besorgniserregend und erhöhen das Bedürfnis an Sicherheit in die vier Wände. Wer sich schützen möchte, installiert an den neuralgischen Punkten Überwachungskameras, die mit einer optimalen Reichweite, einer zuverlässigen Funktionen und einer stabilen Verbindung überzeugen. Welche Kriterien beim Kauf entscheiden und welche Überwachungskamera zu euren Bedürfnissen passt, findet ihr in diesem Ratgeber heraus.

Vergleich Ratgeber

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Überwachungskamera-Ratgeber: So wählst Du das richtige Produkt

Welches Gerät ist für wen geeignet?

Die modernen Überwachungskameras werden immer kleiner und unscheinbarer. Das macht die Benutzung diskret und wirkungsvoll. Die Integration der Kameras in Haussprechanlagen macht Sinn, um die Menschen vor der Haustür zu sehen und ihre Stimme zu hören, bevor ihr die Tür öffnet. Die modernen Kameras lassen sich in ein bestehendes Smart Home System integrieren. So könnt ihr euch beliebig in das System einloggen und einen Blick vor die Tür und in jeden Raum werfen, selbst wenn ihr nicht zuhause seid.

Achtung: Der Hersteller sollte Wert auf eine SSL-Verschlüsselung der Daten legen. Andernfalls könnt nicht nur ihr die Bilder von eurem Haus sehen.

Wann sind Überwachungskameras sinnvoll?

Wer seine eigenen vier Wände schützen möchte, bekommt zum günstigen Preis eine solide Kamera. Die Daten, die Bilder und die Aufnahmen landen entweder auf der Speicherkarte oder direkt in der Cloud eines Anbieters. Wer seine Daten lokal speichert, braucht für die Inbetriebnahme keine Internetverbindung, die aber den Funktionsumfang erhöht. Die Kameras mit Speicherkarten sind oftmals günstiger. Doch gerät die Kamera in fremde Hände, sind auch die Aufnahmen weg. Zudem ist es so nicht möglich, sich immer wieder im Netz einzuloggen, um vor Ort die Situation zu überprüfen. Darüber hinaus sind die Reichweiten der drahtlosen Funknetze limitiert. Hier ist es sinnvoll, im Haus einen WLAN-Repeater zu nutzen, um eine möglichst stabile Verbindung zu halten.

Wo kann man Überwachungskameras kaufen?

Mittlerweile gibt es Überwachungskameras im Supermarkt, im Elektromarkt und im Fachhandel. Das Angebot hat sich nicht zuletzt durch die Online-Händler enorm erweitert, sodass die Anbieter auf ihren Webseiten eine umfassende Auswahl an Kameras zusammenstellen. Grundsätzlich solltet ihr bei einem deutschen Händler kaufen. Dann geht ihr auf Nummer sicher, dass die gesetzlichen Vorschriften erfüllt sind. Darüber hinaus ist es leichter, eine Kamera mithilfe einer deutschen Bedienungsanleitung zu installieren. Kommt es im Nachhinein zu Fragen, steht euch der deutschsprachige Support zur Verfügung.

Welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Geräte?

Vorteile Nachteile
  • unkomplizierte Überwachung innen und draußen
  • schnelle Inbetriebnahme
  • WLAN Kameras: Integration im Home System
  • mehr Sicherheit durch Mikrofon, Nachtsichfunktion
  • oftmals Einschränkungen in der Reichweite
  • Unterbrechungen in der Bildübertragung möglich
  • keine Erlaubnis fremde Grundstücke und Gehwege oder öffentliche Straßen zu filmen

Was muss man beim Kauf beachten?

Glücklicherweise sind die Preise für die Home Kameras in den letzten Jahren gesunken. In diesem Zusammenhang ist die Installation viel einfacher geworden. Dennoch ergeben sich enorme Unterschiede im Preis, im Design und in der Ausstattung. Die Luxusversion kann aber schnell in die Tausender übergehen, gewährleistet im Gegenzug maximalen Komfort. Eine gute Kamera besteht aus Edelstahl und lässt sich in der Perspektive verstellen. Nicht zuletzt eine sinnvolle Installation und Handhabung machen den Unterschied. Im direkten Vergleich lässt sich eine Überwachungskamera via WLAN in das Netzwerk integrieren. Hier ist es nicht mehr notwendig, ein zusätzliches Kabel zu verlegen.

Immer mehr Verbraucher legen Wert auf die Einhaltung der IP65-Schutzklassen. Das schützt das Kameragehäuse vor Wasser und Staub. Die beliebten Überwachungskameras für das Haus lassen sich per App mit dem iPhone und Android-Handys koppeln und gewährleisten eine schnelle Inbetriebnahme. Steht eine Basisstation mit mehreren Kameras zusammen, könnt ihr grundsätzlich euer gesamtes Zuhause überwachen und empfangt zu jedem Zeitpunkt Aufnahmen in HD-Qualität.

Direkt nach der Installation und Inbetriebnahme solltet ihr unbedingt einen Überwachungstest machen. Nur dann könnt sehen, ob die Kamera brauchbare Testbilder liefert.

Was ist gesetzlich erlaubt?

Es gibt dem Gesetzgeber einige Spekulationen, was die Aufnahme von Bildern ohne die Zustimmungen anderer anbelangt. Befragen wir die Experten zu ihrer Meinung über die Videoüberwachung gibt es folgende Aussage: Laut europäischem Gerichtshof fällt der Schutz unter eine einheitliche Regelung. Wer die Straße und den Gehweg mit seiner Videokamera überwacht, bewegt sich in einem datenschutzrechtlich relevanten Bereich. Aus juristischer Perspektive müssen ein dringender Grund und ein Bedürfnis vorliegen, das eigene Grundstück und den Garten zu überwachen. Ihr geht auf Nummer sicher, wenn ihr nur euer Grundstück bewacht und nicht rein zufällig die Straße filmt. Dann bewegt ihr euch im sicheren Bereich und könnt das Video- und Bildmaterial auch verwenden.

In der Praxis bedeutet das: Ein Einbrecher darf sich nicht auf seine Persönlichkeitsrechte berufen, wenn er auf eurem Grundstück gefilmt wird. Schließlich ist auch er eingedrungen, um etwas zu zerstören oder wegzunehmen. Die Waagschale von Justizia ist da eindeutig auf der Seite der Geschädigten.

Achtung: Mittlerweile gibt es spezielle Überwachungskameras fürs Auto. Die Dashcam ist aus juristischer Perspektive nicht erlaubt. Schließlich filmt sie in den meisten Fällen, was neben und vor dem Auto passiert.

Welche Kamera eignet sich für Haus und Garten)?

Es macht einen Unterschied, ob ihr eine Kamera für die Räume und den Eingang kauft oder Garten und Hof bewachen wollt. Die Auswahl der passenden Überwachungskamera für den Garten steht in Abhängigkeit mit der Größe des Grundstücks. Ihr dürft ihr den Garten, die Terrasse und das eigene Grundstück filmen, aber nicht den Nachbarn, den Gehweg und den öffentlichen Straßenverkehr. Besonders praktisch sind die Kameras mit Bewegungssensor, Nachtsichtfunktion und Mikrofon. Per Mikrofon sprechen die Kamerabesitzer mit dem Eindringling und setzen ihn darüber in Kenntnis, die Polizei im Anmarsch ist. In den meisten Fällen lassen die Einbrecher dann von ihrem Versuch ab und ihr könnt Schlimmeres verhindern. So genannte Outdoor-Kameras bringen einer witterungfeste Hülle mit, die Regen, Schnee, Hagel und Sturm unbeschadet übersteht. Dennoch solltet ihr regelmäßig die Standfestigkeit überprüfen.

In der Wohnung und im Haus, am Korridor oder am Fenster können Kameras zum Einsatz kommen. Sie lassen sich aufstellen, Aufhängen oder per Klebepad am Fenster und an der Wand befestigen.